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Landwirte dürfen wegen Futtermangels von gesperrten Flächen ernten

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Wegen der anhaltenden Trockenheit fehlt es an Futter für die Tiere. Deshalb dürfen Sachsens Landwirte ab Mitte Juli auch Gras von Flächen ernten, die eigentlich nicht dafür bestimmt sind. Das teilte das Landwirtschaftsministerium mit. Dabei handelt es sich um Flächen - häufig Hecken oder Streifen neben Gewässern - die Betriebe aus Umweltgründen nicht bewirtschaften. Auch im Vorjahr durften die Bauern diese Flächen nutzen, um Gras abzuernten und es als Heu an die Tiere zu verfüttern oder um etwa Schafe darauf weiden zu lassen. Die erneute Ausnahme soll ab 16. Juli gelten, die Bauern müssen davor einen Antrag stellen