Langsames Internet auf dem Land – Grimmas Oberbürgermeister sieht Freistaat in der Pflicht
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Wenn die sächsischen Kommunen im ländlichen Raum schnelles Internet haben wollen, müssen sie sich selbst darum kümmern. Diese Zustände haben mehr als 50 Bürgermeister in Sachsen bereits kritisiert. Grimmas Oberbürgermeister Matthias Berger warnt nun in einem offenen Brief noch einmal vor den Folgen. Einige Firmen müssten sogar auf Internet verzichten. Dem ländlichen Raum drohe eine Abkoppelung. Der Freistaat bzw. der Bund müssten den Ausbau finanziell komplett und nicht zu 90 Prozent übernehmen, so die Forderung. Außerdem müsse der gesamte ländliche Raum mit Glasfaser versorgt und nicht mit leistungsschwächeren Kupferkabeln vertröstet werden.