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Lebenslange Haft für Mord an Naunhofer Rollstuhlfahrer gefordert

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Im Prozess um den Mord an einem Rollstuhl­fahrer aus Naunhof sind am Landge­richt die Plädoyers gehalten worden. Dabei hat die Staats­an­walt­schaft lebens­lange Haft für den Haupt­be­schul­digten gefor­dert. Der 25-Jährige hatte gestanden, das Opfer während eines Einbruchs im letzten Oktober mit einem Kerzen­ständer geschlagen zu haben. Der 68-jährige Rollstuhl­fahrer starb Wochen später im Kranken­haus. Auch der ältere Bruder des Angeklagten war bei der Tat anwesend, für ihn forderte die Staats­an­walt­schaft 13 Jahre Gefängnis wegen Raubes mit Todes­folge. Die Vertei­di­gung plädierte auf 7 Jahre Haft für den Haupt­be­schul­digten, sein Bruder soll nur wegen Diebstahls verur­teilt werden. Das Urteil fällt am nächsten Mittwoch.