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Lebenslange Haft nach Hammer-Attacke im Jobcenter gefordert

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Im Prozess um den brutalen Hammer-Angriff auf eine Mitar­bei­terin des Leipziger Jobcen­ters hat die Staats­an­walt­schaft lebens­lange Haft wegen versuchten Mordes gefor­dert. Der 34-jährige mutma­ß­liche Täter hat aus niederen Motiven gehan­delt, zeigt keine Reue und ist mehrfach vorbe­straft, so die Begrün­dung im Plädoyer. Außerdem soll die beson­dere Schwere der Schuld festge­stellt werden.Die Neben­klage schloss sich der Staats­an­walt­schaft an, der Vertei­diger plädierte auf neun Jahre Haft. Der Angeklagte hatte im Mai mehrfach mit einem Hammer auf seine Sachbe­ar­bei­terin einge­schlagen. Motiv waren laut Staats­an­walt­schaft Wut und Hass über gekürzte Bezüge. Das Urteil soll am Freitag fallen.