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Leipzig beauftragt Verfassungs­rechtler im Fall der herrenlosen Häuser

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Im Skandal um die herren­losen Häuser hat die Stadt jetzt einen Verfas­sungs­rechtler beauf­tragt. Der Rechts­pro­fessor Hans-Peter Schneider soll klären, ob die Kommune die Unter­lagen an den Landtags-Unter­su­chungs­aus­schuss zum Sachsen­sumpf heraus­geben muss. Das wurde bei der Stadt­rats­sit­zung am Donnerstag mitge­teilt. Die Stadt sieht sich bislang nicht verpflichtet, Infor­ma­tionen nach Dresden zu geben. Leipzig hatte jahre­lang Häuser vorschnell für herrenlos erklärt und verkaufen lassen, ohne nach den recht­mä­ßigen Erben zu suchen.