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Leipzig: Belohnung zur Ergreifung des Rosental-Vergewaltigers ausgesetzt

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Die Leipziger Polizei wird mit dem Unter­nehmer, der 5000 Euro Beloh­nung zur Ergrei­fung des Rosental-Verge­wal­ti­gers ausge­setzt hat, nicht zusam­men­ar­beiten. Dies ist recht­lich gar nicht möglich, sagte uns Polizei­spre­cher Andreas Loepki. Das Problem ist, der Geldgeber, der ja anonym bleiben möchte, ist kein Angehö­riger.  Wie Andreas Loepki sagte, darf der 34 jährige allein aus Daten­schutz­gründen gar nicht in die Ermitt­lungen einbe­zogen werden. Der Immobi­li­en­un­ter­nehmer hatte gestern über seine Anwätin mitteilen lassen, dass er es nicht hinnehmen will, dass Frauen nicht mehr in Ruhe joggen gehen können.Die Polizei prüft unter­dessen weitere Zeugen­hin­weise in dem Fall und nimmt auch Sexual­straf­taten von Zuwan­de­rern aus dem Ausland unter die Lupe. Vergan­gene Woche war eine Joggerin im Rosental brutal geschlagen und missbraucht worden. Auch zwei weitere Frauen waren Mitte August in dem Park beläs­tigt worden. Die Polizei prüft im Moment weitere Zeugen­hin­weise und nimmt auch Sexual­straf­taten von Zuwan­de­rern aus dem Ausland unter die Lupe.