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Leipzig braucht elf neue Rettungswachen

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Der Rettungsdienst in unserer Stadt wird immer häufiger gerufen, die Folge ist, dass die Retter immer länger brauchen vom Notruf bis zum Eintreffen am Einsatzort. Bei nur etwa 71 Prozent der Einsätze kann die so genannte Hilfsfrist eingehalten werden. Damit rangiert Leipzig im bundesweiten Vergleich im unteren Viertel.

Um dem entgegenzuwirken will die Stadt ihren Rettungsdienst bis 2030 grundlegend neu ausrichten. 13 der aktuell 14 Bestandswachen sind nicht mehr geeignet. Wie Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal sagte, sind vier neue Rettungswachen an Leipziger Kliniken geplant, sieben weitere will die Stadt selbst errichten. Außerdem sollen 18 neue Rettungswagen bis 2030 angeschafft werden, aktuell hat die Stadt 25 solcher Fahrzeuge. 

Die Stadt plant vier größere Rettungszentren - Nord, Ost, Süd und West. Die Rettungswache Ost-Stadion soll erhalten bleiben. An neuen Standorten geplant sind zudem Rettungswachen in Stahmeln, Hartmannsdorf, Seehausen und Paunsdorf. Am Elisabeth-Krankenhaus und an der Uniklinik soll am aktuellen Standort neu gebaut werden.