Leipzig erinnert an Opfer der NS-Herrschaft
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Mit einer feierlichen Kranzniederlegung auf dem Ostfriedhof erinnert Leipzig am Donnerstag an die Opfer des Zweiten Weltkriegs und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Daneben soll auch an sieben anderen Orten im Stadtgebiet an die Toten gedacht werden, teilte die Verwaltung mit. Dazu gehören zum Beispiel das Ehrenmal für die polnischen Gefallenen des Zweiten Weltkrieges, die Gedenkstätte für die ausländischen Zwangsarbeiter verschiedener Nationen und die Gedenkorte für die Opfer der nationalsozialistischen "Euthanasie". Am 8. Mai 1945 ging der Zweite Weltkrieg mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands zu Ende. Insgesamt forderte er mehr als 55 Millionen Tote.