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Leipzig investiert 1,3 Mrd. Euro: „Westdeutsche Städte sind neidisch auf uns!“

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Leipzig investiert dieses Jahr mit seinen städtischen Betrieben insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro in die Stadt, wie Oberbürgermeister Burkhard Jung am Mittwoch erklärte.

Das meiste Geld werde in die Infrastruktur fließen. Jung: „Weil wir davon überzeugt sind, dass wenn Steuermittel dort eingesetzt werden, der volkswirtschaftliche Nutzen am größten ist und die Menschen das auch spüren.“ DIe Investitionssumme sei so hoch, dass viele westdeutsche Großstädte neidisch auf Leipzig schauen würden. Bei einem städtischen Haushalt von 2,1 Mrd. Euro sei das „ambitioniert“, zeige aber auch, welche Möglichkeiten man in der Messestadt habe.

Einige Schwerpunkte

  • 177,2 Mio. Euro für Schulinvestitionen. 2023 waren es allerdings hier noch knapp 200 Mio. Euro. Neu gebaut werden soll u.a. ein neues Gymnasium an der Westseite des Hauptbahnhofes und eine neue Grundschule am Gerichtsweg. Zur Sanierung sind die Schule an der Glockenstraße und das Schraderhaus als Gymnasium.
  • 39,1 Mio. Euro für Kita-Investitionen. Neu gebaut werden soll etwa eine Kita am Gerichtsweg / Ecke Reichpietschstraße und eine an der Querbreite, saniert werden sollen Kita und Mütterzentrum an der Potschkaustraße. Jung: „Durch die gefallenen Geburtenzahlen werden wir nun mehr in die Sanierung der Einrichtungen statt in den Neubau gehen.“
  • 34,4 Mio. für Verkehrsinfrastruktur. Instand gesetzt werden soll zum Beispiel die Zeppelin-Brücke, Teile der Dieskau-, der Gorki- und der Landsberger Straße.
  • 110,9 Mio. Euro für Leipziger Verkehrsbetriebe. Geplant sind u.a. 45 neue Haltestellen, um 6 Prozent mehr Fahrgäste zu gewinnen.

Außerdem sollen u.a. Neubauten für die Rettungswache Nordost und das Rettungszentrum West entstehen, dazu das Sportbad am Rabet und  eine Sporthalle in Böhlitz-Ehrenberg gebaut werden. Und der berühmte Padanoster im Neuen Rathaus soll auch noch dieses Jahr wieder fahren.