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Leipzig ist Deutschlands Armuts-Hochburg

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Traurige Bilanz: Noch immer ist Leipzig die Armuts-Stadt Nummer eins in Deutsch­land. Das hatte eine Studie der gewerk­schafts­nahen Hans-Böckler-Stiftung ergeben. Im vergan­genen Jahr lebten demnach 25 Prozent der Menschen in unserer Stadt in Armut. Damit liegt Leipzig um rund fünf Prozent über dem Bundes­durch­schnitt. Kleiner Trost: im Vergleich zu 2008 ging die Zahl etwas zurück – damals waren es noch 27 Prozent. Für die Studie wurden 15 Großstädte ausge­wertet. Dabei stehen die süddeut­schen Metro­polen deutlich besser da als zum Beispiel Dortmund, Duisburg, Hannover und Berlin.Als arm gilt jemand, der weniger als 60 Prozent eines mittleren Einkom­mens zur Verfü­gung hat. Bei Allein­ste­henden liegt die Armuts­grenze bei 848 Euro im Monat.