Leipzig läuft Sturm gegen Kultur-Kürzungen
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Im Streit um die geplanten Kulturkürzungen des Freistaates wetzt Leipzig die Messer. Sachsen will ab kommenden Jahr 2,5 Millionen Euro weniger zuschießen, vor allem Oper, Gewandhaus und Centraltheater wären davon betroffen. Laut einem Gutachten, dass die Stadtverwaltung in Auftrag gegeben hat, ist die gesetzliche Neuregelung aber verfassungswidrig. Oberbürgerbürgermeister Burkhard Jung will das Papier jetzt als Druckmittel benutzen - im Dezember will der Landtag über die Gesetzesänderung abstimmen. Sollten die Kürzungen durchgehen will Leipzig dagegen klagen.