Leipzig rechnet mit bis zu 200.000 Briefwählern zur Bundestagswahl

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Die Bundestagswahl Ende September stellt das Wahlamt in Leipzig vor eine große Herausforderung. Wie Wahlamtsleiter Christian Schmitt sagte, steigt die Brief-Wahlbeteiligung mit steigenden Inzidenzzahlen deutlich an. Im Extremfall rechnet Schmitt mit bis zu 200.000 Briefwählern. Zur letzten Bundestagswahl waren es nicht mal halb so viele. 

Die Stadt hat für die Auszählung deshalb vorsorglich zwei Messehallen auf der agra angemietet. Die Urnenwahlbezirke müssen aber trotzdem am Tag der Wahl normal besetzt sein, deshalb werden deutlich mehr Wahlhelfer als in den Vorjahren zum Einsatz kommen. Insgesamt sind es 5.600. Wer die Stadt bei der Bundestagswahl unterstützen möchte, kann sich aber weiterhin melden. So können kurzfristige Absagen kompensiert werden. 

Insgesamt waren die Vorbereitungen auf die Wahl wegen der Pandemie sehr aufwendig, weil im Vorfeld verschiedenste Szenarien durchgeplant werden mussten, so Schmitt weiter. Mit einer insgesamt steigenden Wahlbeteiligung werde aber nicht gerechnet.