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Leipzig soll erste Abrahamitische Schule kriegen

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Christen, Juden und Muslime könnten in Leipzig bald unter einem Dach lernen. Am Mittwoch soll der Stadtrat das Rathaus beauftragen, ein Konzept für Leipzigs erste Drei-Religionen-Schule mit Gebetsräumen für jeden zu entwickeln. CDU-Stadtrat Karsten Albrecht hat sich besonders dafür eingesetzt. Die Idee sei 2022 entstanden. Man wolle angesichts der weltpolitischen Lage mit vielen Religionskriegen Brücken bauen für die Kinder.

Die Einrichtung soll „Abrahamitische Schule“ heißen, weil Abraham der Stammvater der drei Religionen sei und von allen akzeptiert werde. Bis zur Eröffnung werde es aber voraussichtlich selbst bei einem Beschluss des Stadtrates noch dauern. Für Planung und Bau würden „normalerweise“ aktuell rund sechs Jahre vergehen, so Albrecht. 

 


Audio:

CDU-Stadtrat Karsten Albrecht über die Pläne für den Bau einer Abrahamitischen Schule