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Leipzig verbucht kleinen Erfolg im Millionenstreit mit Großbanken

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Im Millionen-Rechts­streit zwischen Leipzig und drei Großbanken hat die Stadt einen kleinen Sieg errungen. Die 7. Zivil­kammer des Landge­richts hat heute entschieden, dass zumin­dest das Verfahren gegen die Landes­bank Baden-Württem­berg in Leipzig verhan­delt wird. Die Verfahren gegen UBS und depfa sollen vorerst ruhen.Die drei Großbanken fordern insge­samt 290 Millionen Euro von der Stadt. Die Summe stammt aus Risiko­ver­trägen, die der korrupte Ex-Wasser­werke-Chef Klaus Heininger auf eigene Faust abgeschlossen hatte. Leipzig sieht die Verträge deshalb als nichtig an.