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Leipzig will früher und schneller auf Geflügelpest reagieren

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Die Geflü­gel­pest hat Leipzig so stark getroffen wie schon Jahre­zehnte nicht mehr. Deshalb wurde nun der Tierseu­chen­kri­sen­plan im Hinblick auf die Erfah­rungen der vergan­genen Monaten angepasst. Demnach soll alles direkt über einen Krisen­stab laufen, der von der Leiterin des Veteri­när­amtes koordi­niert wird. So würden lange bürokra­ti­sche Wege gespart werden. Außerdem soll beispiels­weise eine Stall­pflicht schon ausge­spro­chen werden können, bevor in der Stadt ein Seuchen­fall auftritt. In Leipzig wurden in den vergan­genen Monaten 108 tote Wildvögel unter­sucht. Bei 10 von ihnen hatten die Vogel­grippe.