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Leipzig zahlt mehr Geld an die LVB

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Die Stadt Leipzig zahlt einen höheren Zuschuss an die LVB. Wie der Stadtrat beschlossen hat, gibt es für die kommenden zwei Jahre zusätz­lich vier Millionen Euro. Für einzelne Fraktionen ist das zu wenig. Grüne und Linke hatten sechs Millionen gefor­dert. Die LVB sei seit Jahren unter­fi­nan­ziert. Mit dem sogenannten Verkehrs­leis­tungs­fi­nan­zie­rungs­ver­trag betei­ligt sich die Stadt an den erbrachten Leistungen der LVB. Der Ausgleich­be­trag reiche aber nicht aus, eine große finan­zi­elle Lücke gebe es trotzdem jedes Jahr, weshalb die LVB auch regel­mäßig die Ticket­preise erhöhen müssten.  Burkhard Jung vertei­digt Sponso­ring der Leipziger Gruppe für RB LeipzigIn der Diskus­sion um einen geplanten Sponso­ring­ver­trag der Leipziger Gruppe mit RB Leipzig hat sich nun Oberbür­ger­meister Burkhard Jung geäußert. Er ist Vorsit­zender des Aufsichts­rates der LVV. Jung hob das wirtschaft­liche Plus hervor, das durch ein Sponso­ring zustande komme. Unter anderem mit der Strom­ver­sor­gung und dem Trans­port der Fans würde die Leipziger Gruppe einstel­lige Millio­nen­be­träge einnehmen. Außerdem gebe es viele andere Energie­ver­sorger, die mit RB Leipzig einen Vertrag eingehen wollen. Gleich­zeitig sagte Jung, dass Details zu der Spenden­höhe an RB Leipzig nicht öffent­lich genannt werden. Bisher ist noch kein Vertrag unter­zeichnet.Kurt Masur wird zum ersten Todestag geehrtDie Stadt will eine Straße oder einen Platz nach Kurt Masur benennen. Bis zum ersten Todestag des ehema­ligen Gewand­haus­ka­pell­meis­ters im Dezember soll der genaue Ort feststehen. Außerdem wurde in der Sitzung am Mittwoch das Projekt „Integra­tion durch Sport“ abgesegnet. Auf Initia­tive der Grünen, Links­frak­tion und SPD soll damit unter anderem ein besseres Netzwerk zwischen Sport­ver­einen, Flücht­lings­hilfe und Migran­ten­beirat entstehen. Gesamt­kon­zept Bayri­scher Bahnhof soll im Oktober vorliegenAußerdem gab Wirtschafts­bür­ger­meister Uwe Albrecht in der Sitzung bekannt, dass ein Gesamt­kon­zept zum Areal Bayri­scher Bahnhof im Oktober vorliegen soll. Auf dem ca. 40 Hektar großen Gelände soll ein neuer Stadt­teil entstehen. Seit mehreren Jahren wird bisher ergeb­nislos daran geplant.