Leipzig zieht Zwischenbilanz zur Ukraine-Hilfe
In Leipzig leben inzwischen mehr als 7.000 Flüchtlinge aus der Ukraine, zudem konnten bislang Hilfsgüter im Wert von rund einer Million Euro beschafft werden. Das ist das Ergebnis der Zwischenbilanz zur Ukraine-Hilfe, die die Stadt am Mittwoch vorgestellt hat.
Mitte März hatte der Stadtrat ein Hilfsbudget von insgesamt neun Millionen bewilligt. Davon ist ein Drittel für technische und medizinische Hilfe in der Ukraine vorgesehen.
Zu den bereits gelieferten Hilfsgütern zählen neben Lebensmitteln, Feldbetten, Baumarktartikeln und Schutzausrüstungen auch drei Löschfahrzeuge der Leipziger Feuerwehr, OP-Tische und Beatmungsgeräte aus dem St. Georg-Krankenhaus sowie Notstromaggregate, die über die Leipziger Gruppe organisiert wurden. Daneben fahren fast täglich private Hilfstransporte mit Nahrung, Kleidung und Medikamenten von Leipzig aus in Richtung Ukraine.