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Leipziger Diskokrieg landet erneut vor dem Landgericht

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Mehr als sieben Jahre nach einer fast tödli­chen Disko­schlä­gerei in der Leipziger Innen­stadt wird der Fall heute neu aufge­rollt. Security-Chef Marko Z. wurde vom Landge­richt bereits zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verur­teilt. Seine Vertei­diger legten dagegen aber erfolg­reich Wider­spruch ein, weil eine Zeugen­aus­sage nicht ausrei­chend berück­sich­tigt worden sein soll, heißt es. Jetzt sind erneut zehn Verhand­lungs­tage angesetzt. Der 39-jährige Security-Boss soll 2003 einen italie­ni­schen Disko­be­su­cher so geschlagen haben, dass ihm die Milz und Teile seiner Bauch­spei­chel­drüse entfernt werden mussten. Darüber hinaus wartet auf Marko Z. ein weiteres Straf­ver­fahren, weil er am Leipziger Disko­krieg vor dem Schau­haus betei­ligt gewesen sein soll. Damals wurde der Türsteher selbst nieder­ge­sto­chen.