Leipziger Ehepaar wegen Geiselnahme verurteilt - Strafgeld geht an Hochwasseropfer
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Das Landgericht Leipzig hat ein Ehepaar aus der Stadt wegen Geiselnahme zu Bewährungsstrafen von 20 und 14 Monaten verurteilt. Die beiden Angeklagten sollen Ende letzten Jahres eine Masseurin knapp eine Woche in ihrer Wohnung festgehalten und von ihr erotische Dienste verlangt haben. Das Opfer konnte später aus dem Fenster flüchten. Da das Gericht teilweise an den Aussagen der Frau zweifelte, wurde die Haftstrafe auf Bewährung ausgesetzt. Zudem müssen Irene und Peter B. 1.000 Euro zahlen, die Flutopfern zugute kommen sollen.