Hungerlöhne für Schlachter: Leipziger essen pro Jahr „nur“ noch 52 Kilo Fleisch
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Schweinekotlett, Putengeschnetzeltes, Hähnchenschnitzel: Der Pro-Kopf-Verbrauch an Fleisch in Leipzig habe zuletzt bei knapp 52 Kilo gelegen. Das hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten am Dienstag mitgeteilt. Umgerechnet bedeutet das, dass jeder Leipziger pro Tag im Schnitt 140 Gramm Fleisch isst. Der Pro-Kopf-Verbrauch sei dabei in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken.
Dennoch bleibe Fleisch ein wichtiges Grundnahrungsmittel, hinter der die Arbeit von Menschen stecke, so Gewerkschaftschef Christian Ullmann. Oft werde in der Branche aber nur Mindestlohn von aktuell knapp 13 Euro gezahlt. Ullmann fordert daher eine Anhebung des Mindestlohnes in der Fleisch-Branche auf 14.50 Euro.