Leipziger genervt von Bettlern und Straßenmusik – Stadt will Polizeiverordnung ändern
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Bettler mit Kindern und Straßenmusiker prägen immer mehr das Stadtbild in Leipzig – vor allem im Zentrum. Weil viele Menschen genervt sind, will die Stadt nun sogar die Polizeiverordnung ändern.
Oft müssen Kinder bei Wind und Wetter in der Fußgängerzone ausharren. Bei den Passanten erregen sie eher Mitleid als Erwachsene, mit ihnen wird daher mehr Geld gesammelt. Die Polizei soll künftig eingreifen können, wenn Bettler Kinder gezielt als Druckmittel einsetzen. Es droht eine Geldstrafe von bis zu 1000 Euro.
Auch Straßenmusiker hat die Stadt im Visier: sie sollen nach 30 Minuten mindestens 200 Meter weiter ziehen. Vor allem Kirchen und Geschäftsinhaber hatten sich beschwert. Der Stadtrat muss im September darüber abstimmen.