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Leipziger Organspen­deskandal - Ende der Ermittlungen nicht in Sicht

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Nach dem Organ­spen­deskandal an der Uniklinik Leipzig ist noch kein Ende der Ermitt­lungen in Sicht. Die Staats­an­walt­schaft ermit­telt gegen drei Ärzte des Trans­plan­ta­ti­ons­zen­trums wegen versuchten Totschlags und gefähr­li­cher Körper­ver­let­zung. Sie sollen Patien­ten­daten manipu­liert haben, um den Kranken schneller zu einer Spender­leber zu verhelfen. Derzeit werden Patien­ten­un­ter­lagen gesichtet, so ein Behör­den­spre­cher. Auch zur Motiva­tion wird noch ermit­telt. Einen Termin für eine mögliche Ankla­ge­er­he­bung gibt es noch nicht. Unter­dessen beginnt heute der Prozess gegen einen Göttinger Univer­si­täts­arzt, dem das Gleiche vorge­worfen wird.