Leipziger Serienbrandstifter soll in die Psychiatrie eingeliefert werden
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Die Leipziger Staatsanwaltschaft hat für einen mutmaßlichen Serienbrandstifter die Unterbringung in einer Psychiatrie beantragt. Der 57-Jährige soll in der Stadt zwischen April und November letzten Jahres insgesamt neun mal Feuer gelegt haben. Dabei habe er unter anderem den möglichen Tod von 23 Mietern eines Mehrfamilienhauses in Paunsdorf billigend in Kauf genommen. Den Ermittlungen zufolge ist der Mann auf Grund einer psychischen Störung als schuldunfähig einzustufen. Er stelle aber weiterhin eine Gefahr für die Allgemeinheit dar. Deswegen wurde keine Anklage gegen den 57-jährigen Leipziger erhoben, sondern ein sogenanntes Sicherungsverfahren am Landgericht beantragt.