Leipziger Staatsanwaltschaft verteidigt Freilassung von Ex-Rocker-Chef
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Die Staatsanwaltschaft hat die Freilassung des ehemaligen Leipziger Hells-Angels-Chefs verteidigt. Der Mann hatte im vergangenen Sommer in Untersuchungshaft gesessen, wurde dann aber freigelassen. Jetzt wird mit einem neuen Haftbefehl nach dem 34-Jährigen gesucht – wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Mordes. Der Tatverdacht konnte aber damals nicht untermauert werden, deshalb musste der Mann wieder freigelassen werden, sagte der Sprecher der Leipziger Staatsanwaltschaft, Ricardo Schulz. Inzwischen hätten sich aber neue Erkenntnisse ergeben. Der Gesuchte ist mittlerweile untergetaucht. Er soll an einer tödlichen Schießerei auf der Eisenbahnstraße beteiligt gewesen sein.