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Leipziger Stadtrat beschließt kritisierten Forstwirtschaftsplan - mit einigen Änderungen

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Mit einigen Änderungen hat der Leipziger Stadtrat den viel diskutierten und kritisierten Forstwirtschaftsplan beschlossen. Um den Auwald zu verjüngen sollen 26.000 neue Bäume gepflanzt, aber auch tausende alte Bäume gefällt werden. Kritik gab es im Vorfeld unter anderem von den Grünen. Sie hatten sich darüber beschwert, dass die Bürger nicht gut genug über die Pläne informiert wurden. Tatsächlich waren bei der Stadt in den letzten vier Wochen mehr als 300 E-Mails von den Leipzigern zu dem Thema eingegangen.

Auch auf Kritik der Umweltschützer vom Ökolöwen hat die Stadt reagiert. So wurden die geplanten Fällungen im Bielitz- und Moormergelgebiet gestrichen. Auch der Forderung nach einem Sachverständigen für die Fällungen ist die Stadt nachgekommen. Ein solcher soll ab 2021 mögliche Fällungen überwachen.