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Leipziger Stadtrat segnet Investorenmodell für Schulhausbau ab

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Die steigenden Schüler­zahlen bereiten der Stadt Leipzig weiter Sorgen, deshalb werden seit längerem neue Wege für den Schulbau erkundet. Der Stadtrat hat nun ein neues Verfahren abgesegnet. Demnach können Privat­in­ves­toren Angebote für den schlüs­sel­fer­tigen Schulbau machen. Nun soll zunächst ein Ausschrei­bungs­ver­fahren starten – für sechs geplante Schul­stand­orte: zwei Grund­schulen, ein Gymna­sium und drei weiter­füh­rende Schulen.  Die Stadt wird dann entscheiden, ob sie die Gebäude dann mietet, kauft oder langfristig über den Mietkauf erwirbt. Linke und Grüne hatten sich gegen das Verfahren ausge­spro­chen, es sei zu intrans­pa­rent und finan­ziell zu risiko­reich. Die Mehrheit der Räte stimmten aber für das Inves­to­ren­mo­dell.