Leipziger Uniklinik richtet spezielle KPC-Isolierstation ein
Im Fall des Darmkeim-Skandals richtet die Leipziger Uniklinik nun eine spezielle Isolierstation ein. Dort sollen Patienten gesondert behandelt werden, die sich mit dem gefährlichen Erreger KPC infiziert haben, so der Vorstand. Daneben werden derzeit die Hygienemaßnahmen an dem Krankenhaus verstärkt. Dabei müssen sich auch die Mitarbeiter immer wieder Tests unterziehen.Seit dem ersten Auftreten des Keims vor zwei Jahren sind insgesamt 63 Menschen daran erkrankt, 30 davon sollen gestorben sein. Allerdings muss noch geprüft werden, ob es einen direkten Zusammenhang zwischen den Todesfällen und KPC gibt.Die Uniklinik hatte damals die Fälle erst verspätet dem Gesundheitsamt gemeldet - zu spät, wie der Klinikvorstand einräumte. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft.