Leipziger Wasserwerke gewinnen Prozess gegen UBS
Aufatmen für die Stadt Leipzig – sie hat den Prozess in London gegen die Großbank UBS gewonnen. Dort ging es um die Finanzdeals der Leipziger Wasserwerke. Eine halbe Milliarde Euro stand auf dem Spiel. Diese Summe hätte die Stadt im schlimmsten Fall der Großbank UBS zahlen müssen. Im Prozess ging es darum, wer den Schaden aus den Finanzwetten des früheren KWL-Geschäftsführers Klaus Heininger tragen muss. In der ersten Instanz vor drei Jahren hatte die Stadt Leipzig bereits gewonnen und nun wurde auch die Berufung der UBS durch das Gericht in London zurückgewiesen. Demnach kannte die Großbank den Interessenkonflikt der damaligen Berater der KWL, die die Finanzdeals einfädelten und Heininger bestachen, um diese abzuschließen. Trotzdem ließ sich die UBS auf die betrügerischen Absprachen ein.