Leipziger Wasserwerke-Skandal ab heute in London vor Gericht
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Im Skandal bei den Kommunalen Wasserwerken geht es für die Stadt ab Dienstag ums Ganze. Ein Londoner Gericht soll entscheiden, ob die Kommune nach fehlgeschlagenen Finanzspekulationen mehrere hundert Millionen Euro an die Großbank UBS zahlen muss. Die UBS hatte die Klage im Januar 2010 eingereicht. Sie verlangt, dass die Wasserwerke und damit die Stadt Leipzig für geplatzte Kreditausfallversicherungen zahlt. Die KWL wollen erreichen, dass diese Verträge vom Gericht für ungültig erklärt werden. Abgeschlossen wurden sie damals zwischen 2005 und 2007 von Ex-Geschäftsführer Klaus Heininger – und zwar an den Aufsichtsgremien vorbei. Ein Urteil ist für Ende Juli geplant.