Leipziger weihen Gedenkstein für ermordeten Kamal K. ein
Zahlreiche Bürger und Vertreter der Stadt haben am späten Donnerstag-Nachmittag einen Gedenkstein für die Opfer rechter Gewalt eingeweiht. In dem kleinen Park gegenüber dem Hauptbahnhof erinnert er unter anderem an den gebürtigen Iraker Kamal K., der dort 2010 von zwei Rechtsextremisten niedergestochen worden war. Der 19-Jährige starb wenig später im Krankenhaus. Die Inschrift zeigt einen Brief von Kamals Mutter, indem Sie ihren Schmerz zum Ausdruck bringt: "Mir fehlen sein Leben, sein Lachen und seine Worte - die nun für immer verschwunden sind..."Unter den Rednern waren unter anderem auch der irakische Botschafter aus Berlin, Kulturbürgermeister Faber sowie Kamals großer Bruder. Am Samstag wird es zudem eine Demonstration zum Gedenken an die Opfer rechter Gewalt quer durch Leipzig geben.