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Leipziger werden gezählt

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Für die bundes­weite Volks­zäh­lung werden ab heute auch tausende Leipziger befragt. Erstmals seit 1987 sollen dabei unter anderem die genauen Einwoh­ner­zahlen der deutschen Kommunen ermit­telt werden. Neben den Zahlen des Einwoh­ner­mel­de­amtes wollen die Volks­zähler auch persön­liche Daten erheben - etwa 19.000 Leipziger werden deshalb in den nächsten zwei Wochen entspre­chende Termin­vor­schläge in ihrem Brief­kasten finden. Abgefragt werden unter anderem Geschlecht, Alter, Famili­en­stand und Infor­ma­tionen zum Beruf. Die Daten sollen am Ende zum Beispiel Aussagen zum Bedarf an Wohnraum, Kinder­gärten oder Pflege­ein­rich­tungen ermög­li­chen. Die Befra­gung dauert bis Ende Juli und wird voraus­sicht­lich erst im November 2012 ausge­wertet sein. Dabei ist die Teilnahme an der Volks­zäh­lung Pflicht. Wer sie verwei­gert, muss mit einem Zwangs­geld von 300 Euro rechnen.