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Leipziger Wohnungsbaumarkt bricht plötzlich ein 

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Der Wohnungsmarkt in Leipzig bricht derzeit völlig ein, wie eine aktuelle Wohnungsbau-Prognose des Pestel-Institus in Hannover jetzt ergeben hat. Demnach müssten in der Stadt bis 2028 jährlich knapp 5000 neue Wohnungen gebaut werden. Doch von Januar bis Mai habe es gerade mal 500 Baugenehmigungen gegeben. Im Jahr zuvor hatte es im gleichen Zeitraum rund 1350 Baugenehmigungen gegeben.

Institutsleiter Matthias Günther spricht von einem „lahmenden Wohnungsneubau, dem mehr und mehr die Luft ausgeht.“ Helfen könnte hier aktuell nur ein Wohnbauförderprogramm. Denn viele Baufirmen würden bereits Kapazitäten bzw. Mitarbeiter abbauen, erklärt Günther (siehe Audio unten).

 


Audio:

Matthias Pestel, Leiter des Pestel-Instituts in Hannover, über die sich derzeit drastisch verschlechternde Wohnungsbausituation in Leipzig: