Letzter Verhandlungstag im Prozess um Messerstecherei in Eilenburg
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Im Prozess um eine tödliche Messerstecherei im November 2011 in Eilenburg könnte am Landgericht am Montag das Urteil fallen. Am letzten Prozesstag hatte es eine überraschende Wende gegeben. Die Tat ist laut einem Gutachten von Rechtsmedizinern anders verlaufen, als bisher angenommen. Laut den neuen Erkenntnissen muss anstatt von Totschlag nun von Mord ausgegangen werden. Ein 21-Jähriger wird beschuldigt, auf seiner Party einen Bekannten mit einem Messer erstochen zu haben, weil dieser beim Tanzen sein Bett kaputt gemacht hatte. Plädiert die Staatsanwaltschaft auf Mord, dann könnte dem Angeklagten eine lebenslange Haftstrafe drohen.