Linksautonomer Steinewerfer zu Bewährungsstrafe verurteilt
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Zerstörte Fensterscheiben, Attacken auf Polizeiwagen, Banken und Gerichtsgebäude, etwa 35 000 Euro Schaden: Nach Ausschreitungen mutmaßlicher Linksautonomer in Leipzig ist ein 24-Jähriger wegen Landfriedensbruchs zu einem Jahr und sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Außerdem habe sich der Angeklagte der gemeinschaftlichen gefährlichen Körperverletzung schuldig gemacht, urteilte das Landgericht Leipzig am Donnerstag. Dennoch blieben die Richter vier Monate unter dem von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafmaß. Die Verteidigung hatte zuvor auf Freispruch plädiert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.