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Linksextreme hinter Anschlag auf Wohnung des Justizministers vermutet

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Links­ex­tre­misten sollen den Anschlag auf die Wohnung von Justiz­mi­nister Gemkow verübt haben – davon gehen die sächsi­schen Sicher­heits­be­hörden aus. Ende November hatten Unbekannte die Wohnung des Justiz­mi­nis­ters in der Südvor­stadt mit Pflas­ter­steinen und Butter­säure attackiert.

Sowohl Vorge­hens­weise als auch Zielob­jekt des Anschlages sprächen für einen links­ex­tre­mis­ti­schen Hinter­grund, teilte das Innen­mi­nis­te­rium auf eine Anfrage der Landtags­ab­ge­ord­neten Kerstin Köditz mit.

Gemkow ist unter anderem CDU-Mitglied. Laut Verfas­sungs­schutz hätten Links­ex­tre­misten schon Ende 2014 zur Gewalt gegen Büros der Partei aufge­rufen.