• Zusammengeklappte Tische und Stühle in Leipzig (Archivfoto)

Lockdown kostet Tausende Minijobs in Sachsen

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Der erste Lockdown hat in Sachsen Tausende Minijobs gekostet. Nach aktuellen Zahlen der Landesarbeitsagentur in Chemnitz ist die Zahl der Minijobber von Juni 2019 auf Juni 2020 um 17.300 gesunken - auf 206.300. Das ist ein Minus von 7,7 Prozent.

Zahlen für den zweiten Lockdown liegen noch nicht vor. Getroffen hat das vor allem Beschäftigte in Bereichen, die besonders von Schließungen getroffen worden sind - z.B. Gastronomie, Reinigung, Sicherheitsdienste und Veranstaltungs-Branche.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten erinnerte daran, dass ein Großteil der Minijobber Frauen sind. Sie fordert, die Minijobs regulär in die Sozialversicherungen einzubeziehen. Jetzt räche sich, dass diese seit Jahren gestellte Forderung nicht umgesetzt worden sei.