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Löbauer Reiseunternehmen überrascht von Ermittlungs­ergebnis zu Busunglück auf der A 9

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Löbauer Reise­un­ter­nehmen hat Zweifel an Ermitt­lungs­er­gebnis zum Busun­glück auf der A 9 in Oberfranken. Dass der Fahrer offenbar für einen Moment unachtsam war, sei unbegreif­lich. Er sei erfahren und routi­niert gewesen, erklärte ein Firmen­spre­cher. Der Staats­an­walt­schaft zufolge hatte der Chauf­feur einen Lkw am Stauende zu spät erkannt. Bei dem Busun­glück kamen 18 Menschen ums Leben, 30 wurden verletzt. 

Zugleich zeigte sich der Sprecher erleich­tert, dass keine Ermitt­lungen gegen das Löbauer Reise­un­ter­nehmen liefen. Die strengen Vorschriften für den Personen- und Güter­ver­kehr seien einge­halten worden. Dem Ermitt­lungs­be­richt zufolge war der Bus auf den Anhänger eines Sattel­zugs aufge­fahren, es kam zu Kurzschlüssen bei der Batterie und der Elektrik im vorderen Bereich. Dadurch hatte sich Kraft­stoff entzündet. Der Bus stand inner­halb kürzester Zeit in Flammen.