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Lok gewinnt Stadtderby im Sachsenpokal gegen Chemie

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Der 1. FC Lokomo­tive Leipzig hat das von einem massiven Polizei-Großauf­gebot abgesi­cherte Viertel­fi­nale im sächsi­schen Fußball-Landes­pokal beim Erzri­valen BSG Chemie mit 1:0 (0:0) nach Verlän­ge­rung gewonnen. Vor 4999 Zuschauern im ausver­kauften Alfred-Kunze-Sport­park sicherte Hiromu Watahiki am Sonntag mit seinem Tor in der 116. Minute dem Regio­nal­li­gisten den Einzug ins Halbfi­nale. Auch wenn Lok nach der Roten Karte gegen Steffen Fritzsch (grobes Foul) ab der 60. Minute in Unter­zahl spielte.Das Duell zwischen dem Viert- und Fünft­li­gisten war aufgrund der erwar­teten Fan-Krawalle zum Hochsi­cher­heits­spiel erklärt worden. Beide Fan-Lager sind seit Jahrzehnten erbit­tert verfeindet. Deshalb war die Polizei mit mehreren Hundert­schaften sowie Hubschrauber und einer Pferde­staffel im Einsatz. Auch zwei Wasser­werfer und ein Räumpanzer wurden vor Ort positio­niert.Bis zum Abpfiff war es abgesehen von Schmäh­ge­sängen ruhig geblieben. Auch bei der Abreise der Fans trennte die Polizei beide Lager konse­quent.(dpa)