Lok und Chemie erneut wegen Leipziger Skandalderby vor Gericht
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Das Leipziger Skandalderby zwischen Lok und Chemie aus dem letzten November sorgt weiter für Unruhe. Erst vor einem Monat wurden beide Vereine zu Geldstrafen verurteilt, weil Fans während des Spiel u. a. Pyrotechnik gezündet hatten. Am Donnerstag müssen Lok und Chemie wieder vor das Sportgericht.
Auch dieses Mal geht es um die Fans. Wie Stephan Oberholz vom Nordostdeutschen Fußballverband sagte, stehen einige Fans von Lok unter Verdacht, während des Spiels die Fans von Chemie rassistisch und antisemitisch beleidigt zu haben. Auch nach dem Spiel soll ein einzelner Lok-Fan in Richtung des Chemie-Mannschaftsbusses „Judenschweine“ und „Kommunistenschweine" gerufen haben. Bei der Verhandlung am Donnerstag soll auch ein Urteil fallen.