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Lokale Unwetter treffen vor allem Mittelsachsen

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Der Großteil von Sachsen ist von heftigen Unwet­tern verschont geblieben. Aber es hat am Mittwoch einige lokale Gewit­ter­zellen gegeben, die Schäden angerichtet haben - vor allem in Mittel­sachsen. In Großschirma bei Freiberg ist der Strom etwa eine Stunde langaus­ge­fallen. Hagel­körner so groß wie Tisch­ten­nis­bälle haben Autos getroffen und Dachrinnen verstopft. Keller sind überflutet worden. Die Bundes­straße zwischen Sieben­lehn und Freiberg ist teilweise überflutet worden. In Radebeul hat Stark­regen Straßen unter Wasser gesetzt; das Internet ist zeitweise zusam­men­ge­bro­chen. Ein Wolken­bruch hat Mittwoch­abend auch Bautzen erwischt. Inner­halb weniger Minuten haben Straßen bis zu 30 Zenti­meter unter Wasser gestanden. Die Feuer­wehr ist zu 78 Einsätzen ausge­rückt und hat immer wieder Keller ausge­pumpt. Zwischen Putzkau und Schmölln hat ein umstür­zender Baum eine Telefon­lei­tung gekappt.Am Donnerstag muss wieder mit lokalen, heftigen Gewit­tern mit Stark­regen gerechnet werden. Es können bis zu 50 Liter pro Quadrat­meter fallen. Betroffen sein können das Osterz­ge­birge, die Sächsi­sche Schweiz und die Lausitz.