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Mammutprogramm im Stadtrat

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Der Stadtrat muss am Mittwoch-Nachmittag eine lange Themen­liste abarbeiten. Da die letzte Sitzung am 21. Januar wegen der Demos in der Innen­stadt vorzeitig abgebro­chen wurde, stehen die verscho­benen Tages­ord­nungs­punkte zusätz­lich auf der Agenda. Dabei geht es unter anderem um die Massen­un­ter­kunft in der Torgauer Straße. Die soll für fast sechs Millionen Euro ausge­baut werden. Das Heim stand wegen menschen­un­wür­diger Zustände immer wieder in der Kritik – eigent­lich sollte es geschlossen werden. Mit einer Petition will der Initia­tiv­kreis Menschen.Würdig den Ausbau verhin­dern. Des Weiteren stimmen die Ratsmit­glieder über zwei zusätz­liche verkaufs­of­fene Sonntage in diesem Jahr ab. Dabei geht es um die Geschäfte in der Innen­stadt am 31. Mai und die Läden an der Alten Messe am 18. Oktober. Anlässe sind das Stadt­ju­bi­läum 1000 Jahre Leipzig und das Oktober­fest. Letzteren verkaufs­of­fenen Sonntag will die CDU verhin­dern, das Oktober­fest in Leipzig sei kein tradi­tio­nelles Fest, so die Begrün­dung.Das Netzwerk „Vorsicht Freihan­del“ hat unter­dessen Unter­schriften gegen TTIP gesam­melt. Mit dem umstrit­tenen Freihan­dels­ab­kommen sollen unter anderem die beste­henden Gesetze der europäi­schen und ameri­ka­ni­schen Märkte für den gemein­samen Wirtschafts­raum angepasst werden. Dadurch ergeben sich deutliche Nachteile, so Steffen Rokohl vom Netzwerk. Die Unter­schriften wurden am Mittwoch­mittag an die Stadt­räte übergeben werden.