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Mann im Mariannenpark überfahren – Verhandlung vertagt

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Am Landge­richt Leipzig sollten am Montag­vor­mittag die Plädoyers in einem Totschlags­pro­zess fallen. Die Verhand­lung musste aber verschoben werden, weil der zustän­dige Staats­an­walt krank ist, hieß es von einem Gerichts­spre­cher. Der Termin wurde auf den 19. April verlegt. Auf der Ankla­ge­bank sitzt eine 21-jährige Frau. Sie soll einen Mann mit einem Trans­porter überfahren haben. Zuvor habe es einen Streit zwischen dem 51-jährigen Opfer und der jungen Frau im Marian­nen­park gegeben, so die Anklage. Auslöser waren wohl die zwei Hunde der Angeklagten, die nicht angeleint waren. Der Mann beschwerte sich bei ihr, stellte sich auf die Stoßstange ihres Autos, um sie an der Weiter­fahrt zu hindern. Sie gab Gas, der Mann stürzte. Sie überrollte ihn, wenig später starb er an seinen schweren Verlet­zungen. Die Angeklagte beteu­erte vor Gericht, dass sie den Mann nicht absicht­lich überfahren habe.