Martens hält an Gemeinschafts-JVA mit Thüringen fest
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Keine Änderungen – kein Verzicht! Das sächsische Justizministerium hält am geplanten gemeinsamen Gefängnis mit Thüringen fest. Das sagte Justizminister Jürgen Martens unserem Sender. Hintergrund ist ein Gutachten des sächsischen Rechnungshofes. Demnach würden in den kommenden Jahren weniger Haftplätze gebraucht. Der Bau des neuen Gefängnisses sei Verschwendung, hieß es gestern in Dresden. Justizminister Jürgen Martens sagte uns, dass auf das Projekt nicht verzichtet werde. Auch am geplanten Standort in Zwickau-Pöhlau werde festgehalten, so der Minister. Der Rechnungshof gehe von falschen Zahlen aus. Die beiden Freistaaten würden mehr Haftplätze benötigen.