Martin Schulz: klare Worte bei Besuch in Leipzig
Am Sonntagnachmittag war der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz bereits das zweite Mal für diese Woche in Leipzig.
Vor etwa 800 Zuschauern bezog er dabei klare Stellung zu unterschiedlichen Themen. Er sagte unter anderem dem Terrorismus den Kampf an. Religion dürfe keine Ausrede für den Terrorismus sein, so Schulz in seiner Rede. Diesen Leuten werde er sich energisch in den Weg stellen.
Außerdem sprach er sich für gleiche Löhne aus, bezogen auf Ost und West, aber auch auf Mann und Frau.
Des Weiteren hat er die freie Presse als ein Grundrecht unserer Demokratie hervorgehoben. Es sei die Aufgabe einer freien Presse, die Macht zu hinterfragen und zu kontrollieren und auch die kritisch zu bewerten, die nach der Macht griffen, sagte der 61-Jährige. Wer der Meinung sei, seine Meinung ist die einzig richtige und wer zum kritischen Hinterfragen der eigenen Meinung Lügenpresse sagt, der lege die Axt an die Wurzeln der Demokratie, ob er nun Präsident der USA ist oder ob er bei Pegida mit herumläuft, so Schulz.
All diesen Rassisten, Extremisten und Populisten würden er und die SPD den Kampf ansagen.