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Medienbericht: Drohne am Leipziger Flughafen soll ukrainische Maschine attackiert haben
Es gibt neue Details zum Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle: Der Flugkörper soll gezielt gegen ein ukrainisches Fracht-Flugzeug geflogen und auf dessen Tragfläche geprallt sein. Und zwar schon Stunden, bevor sie überhaupt gefunden wurde. Das berichtet die Wochenzeitung „Die Zeit“ unter Berufung auf Überwachungs-Videos. Die mit dem Sprengstoff Semtex bestückte Drohne sei aber nicht explodiert, sondern auf den Boden gefallen. Spuren am Flügel der Antonow-Maschine würden den Ablauf bestätigen, heißt es.
Weist DNA-Fund auf Russland als Auftraggeber?
Eine weitere, angeblich heiße Spur meldet die BILD-Zeitung. Ermittler hätten eine DNA-Spur an dem Fluggerät gesichert. Diese soll mit der von einem Brandanschlag im Juli 2024 am Leipziger DHL-Logistikzentrum übereinstimmen. Der russische Geheimdienst wurde damit in Verbindung gebracht. Demnach sollte die Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen offenbar eine ukrainische Antonov-Frachtmaschine in die Luft jagen. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Informationen aber nicht.
