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Mehr Geld für Chancengleichheit und gegen häusliche Gewalt

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Die Landes­re­gie­rung erhöht die Mittel für Gleich­stel­lungs­ar­beit und den Kampf gegen häusliche Gewalt und sexuelle Ausbeu­tung in diesem Jahr um mehr als die Hälfte. Die am Dienstag vom Kabinett verab­schie­dete Förder­richt­line „Chancen­gleich­heit“ habe ein Volumen von 5,5 Millionen Euro, sagte Gleich­stel­lungs- und Integra­ti­ons­mi­nis­terin Petra Köpping (SPD) in Dresden. Das seien 2,2 Millionen Euro mehr als 2015. Ziel sei es auch, mehr Frauen in Vollbe­schäf­ti­gung zu bringen und eine gleiche Bezah­lung wie bei den Männern zu errei­chen. Neben einer besseren Ausstat­tung von Frauen- und Kinder­schutz­ein­rich­tungen sei auch die Förde­rung von Männer­be­ra­tungs­stellen vorge­sehen. Außerdem stehe für Existenz­grün­de­rinnen im ländli­chen Raum eine Förde­rung in Höhe von jeweils 6000 Euro bereit. (dpa)