Mehr Totholz soll Vielfalt im Auwald erhalten 

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Der Leipziger Auwald soll mit mehr Totholz ausgestattet werden. Das geht aus den neuen Richtlinien zur Entwicklung des Auwaldes hervor, die Umweltminister Wolfram Günther vorgestellt hat. Durch das Totholz werden alte Bäume besser geschützt und Lebensräume für eine Vielzahl von Arten geschaffen.

Ziel sei es den durchschnittlichen Totholzanteil auf 50 Kubikmeter pro Hektar zu erhöhen. Der Anteil liege derzeit zwischen 40 und 50 Kubikmeter. Zudem soll weniger Fläche forstwirtschaftlich genutzt werden. Etwa 20 Hektar Fläche sollen dazu in städtischen Besitz übergehen.