- Das Bruno-Plache-Stadion wurde mehrfach von den Lok-Fans in Rauch gehüllt.
- "We will be back" Ansage von Lok zu Beginn des Spiels.
Lok verliert Relegationshinspiel zuhause gegen Würzburg
Bittere Pleite für Lok Leipzig in einem umkämpften Relegationshinspiel um den Aufstieg: Die Probstheidaer haben am Donnerstagabend zuhause gegen die Würzburger Kickers mit 0:1 verloren. Damit ist aber natürlich noch nichts verloren. Kommenden Montag können die Leipziger beim Rückspiel alles noch mal drehen.
Spielbericht
Blau gegen Rot, ein fast ausverkauftes Bruno-Plache-Stadion (10.787 Zuschauer) und eine Stimmung, die eines Relegationsspiels absolut würdig ist: Der 1. FC Lok Leipzig und die Würzburger Kickers liefern sich im Hinspiel um den Aufstieg in die 3. Liga bislang ein intensives und ausgeglichenes Duell. Tausende Lok-Fans sorgen in Blau für Gänsehaut-Atmosphäre auf den Rängen. Und auch die Gäste aus Würzburg sind mit zahlreichen Anhängern angereist und setzen in Rot lautstarke Akzente.
Sportlich begann die Partie zunächst vorsichtig, dennoch setzte Lok früh das erste Zeichen: In der 5. Minute bekamen die Leipziger einen Freistoß zugesprochen, der allerdings nicht gefährlich verwertet werden konnte. Wenig später meldeten sich die Gäste offensiv an. Nach einer Ecke in der 8. Minute wurde es erstmals gefährlich vor dem Lok-Tor, die Defensive der Gastgeber klärte jedoch aufmerksam.
Die Würzburger Kickers präsentieren sich insgesamt offensivstark und suchen immer wieder den Weg nach vorne. Doch auch Lok bleibt gefährlich, sobald die Leipziger selbst den Ball kontrollieren und schnell umschalten. Große Torchancen bleiben bislang allerdings Mangelware. In der 22. Minute durfte dann auch Lok nach einer Ecke hoffen, doch erneut verteidigte Würzburg konsequent.
Zur Halbzeit steht es 0:0.
Auffällig ist vor allem die faire Spielweise beider Mannschaften: Viele intensive Duelle, aber keine unnötige Härte. Nach 45 Minuten hatte Schiedsrichter Lars Erbst nur zwei gelbe Karte zeigen müssen (18' Jermain Nischalke Würzburg; 43' Eren Öztürk Lok). Mit einem torlosen Remis ging es schließlich in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste den besseren Start: In der 50. Minute gingen die Würzburger Kickers in Führung und stellten damit den Spielverlauf auf den Kopf. Danach standen die Bayern defensiv sehr gut, schalteten immer wieder schnell um und verteidigten den Vorsprung letztlich bis zum Abpfiff.

