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Messe-Chef äußert sich zu Protestaktionen auf Leipziger Buchmesse

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Mit einem kleinen Minus bei den Besucherzahlen ist die Leipzger Buchmesse am Sonntag zuende gegangen. Neben dem plötzlichen Wintereinbruch haben vor allem die Protestaktionen gegen rechte Verlage für Aufsehen gesorgt. Unter anderem wurde am Samstag der Auftritt des rechten Verlegers Götz Kubitschek von Protestlern mit Sprechchören gestört. Daraufhin kam es zu Rangeleien zwischen beiden Seiten.

Nun hat sich auch Messe-Chef Martin Buhl-Wagner zu den Vorkomnissen geäußert. Er sagte, dass es dank des Sicherheitskonzepts zu keiner Zeit eine Gefahr für beide Seiten gab. Zudem bekräftigte er, dass eine Demokratie verschiedene Meinungen aushalten müsse. Die Veranstalter der Buchmesse hatten sich bereits im Vorhinein bewusst gegen ein Verbot von rechten Verlagen ausgesprochen.