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Messerstecherei in Eilenburg: 21-Jähriger vor Gericht

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Gut ein Jahr nach der tödli­chen Messer­ste­cherei in Eilen­burg steht der mutma­ß­liche Täter ab Mittwoch in Leipzig vor Gericht. Die Staats­an­walt­schaft wirft ihm Totschlag vor. Der 21-jährige Beschul­digte soll im November 2011 einen 19 Jahre alten Bekannten nach einem heftigen Streit ersto­chen haben. Dieser starb schlie­ß­lich an einer Embolie. Der Angeklagte bestreitet die Attacke. Sowohl Opfer als auch mutma­ß­li­cher Täter sollen zuvor auf einer Party gemeinsam gefeiert haben. Dabei floss auch reich­lich Alkohol. Die Polizei stellte beim Angeklagten später 1,87 Promille fest. Er war 2011 in U-Haft genommen worden, kam aber zwischen­zeit­lich wieder auf freien Fuß. Ihm drohen bei einer Verur­tei­lung nach Jugend­straf­recht bis zu 10 Jahre, nach Erwach­se­nen­straf­recht bis zu 15 Jahre Haft.Insge­samt sind bisher vier Termine für den Prozess angesetzt. Mit einem Urteil wird Ende Januar gerechnet.